Kapstadt Sehenswürdigkeiten und TOP 10 Liste

 
Kapstadt in Südafrika
 
1. Tafelberg
 
Der Tafelberg ist das Wahrzeichen Kapstadts - und er ist allgegenwärtig. Wohin man sich auch immer am "schönsten Ende der Welt" begibt, der Table Mountain ist schon da. 1087 Meter ist er hoch und nicht selten ist sein Plateau von einem weißen Nebel eingehüllt. "Tischtuch" nennen die Kapstädter diese Wolkenschicht, doch bei gutem Wetter ist die Sicht von seinem Klippen einzigartig. 1929 wurde die Drahtseilbahn zum Tafelberg eröffnet und damit auch eine Spezialität, denn ihre Kabinen drehen sich während der Fahrt um 360 Grad. Wer gut zu Fuß ist, sollte sich die zwei- bis vierstündige Wanderung zum Gipfel zutrauen. Dort wartet dann ein Restaurant nebst Aussichtsterrasse.
 
Kapstadt Tafelberg
 
2. Victoria & Albert Waterfront
 
Die Victoria & Albert Waterfront ist Hafen, Shopping Mall und Vergnügungszentrum zugleich. Als Vorbilder dienten die Häfen von San Francisco, London und Boston. In Kapstadt wurde dieser Bereich nach der englischen Königin Victoria und deren Sohn benannt. Ihren Ruf als Einkaufs-Mekka verdankt die südafrikanische Metropole auch der Waterfront, die sich seit 1990 zu einem Hotspot der Stadt entwickelte. Zu den Attraktionen zählt das Two Oceans Aquarium, Heimat von mehr als dreihundert maritimen Lebewesen. Mittelpunkt des belebten Areals ist der Clock Tower neben den Nelson Mandela Gateway.
 
Victoria und Alber Waterfront
 
3. Robben Island
 
Robben Island ist die berüchtigte Gefängnisinsel in der Tafelbucht. Sie wurde im Jahr 1999 in den Rang eines UNESCO-Welterbes erhoben. Die Fähren zur Insel starten an der Victoria & Albert Waterfront, allerdings ist es empfehlenswert, sich frühzeitig um Tickets zu bemühen. Entweder zu Beginn eines Aufenthalts in Kapstadt oder problemlos im Internet. Nelson Mandela war hier fast zwanzig Jahre lang interniert. Seine winzige Zelle im Block B ist auf Robben Island zu besichtigen. Nach der Ankunft auf der Insel werden die Besucher mit Bussen zu den verschiedenen Punkten gefahren. Die Sträflingsinsel, die heute ein Museum ist, war im Laufe der Zeit eine Kolonie für Leprakranke, geistig behinderte Menschen und schließlich ein Aufbewahrungsort für politische Gefangene.
 
Robben Island
 
 
 
 
4. Kap der Guten Hoffnung
 
Das Kap der Guten Hoffnung, das fast immer von heftigen Stürmen heimgesucht wird, ist mit dem Auto anzufahren. Seit 1998 ist die Halbinsel ein Nationalpark mit zahlreichen Wanderwegen. Dies ist das Refugium für Antilopen, Strauße, Bergzebras, Warzenschweinen und Pavianen. Mit etwas Glück kann man von den Uferzonen aus Delfine, Wale und Robben beobachten. Die Landschaft ist abwechslungsreich mit dem Cape Point als absolutes Highlight. Vom Parkplatz aus ist der Ausblickspunkt entweder zu Fuß oder mit einer Standseilbahn zu erreichen. Unweit des Informationszentrums erinnert ein Kreuz an Bartolomeu Diaz, der 1488 als erster das Kap der Guten Hoffnung umsegelte.
 
Kap der Guten Hoffnung
 
5. Boulders Beach
 
In Boulders Beach, in der Nähe von Simon's Town, gibt es die einmalige Chance, mit Brillenpinguinen zu schwimmen. Allerdings ist dies eher die pure Freude für Menschen, die das kalte Meereswasser nicht scheuen. Die Vögel sind flugunfähig und lassen sich auch von Stegen beobachten, die durch ihr Gebiet führen. Vom Parkplatz aus ist es nur ein kurzer Spaziergang bis zum Eingang des Parks. Wer nach dem Besuch der Kolonie in sein Auto steigt, sollte es nicht versäumen, einen Blick unter den Wagen zu werfen, denn es kommt nicht selten vor, dass hier Pinguine Schutz suchen.
 
Boulders Beach
 
6. Botanische Garten von Kirstenbosch
 
Der Botanische Garten von Kirstenbosch, gelegen auf der klimatisch ruhigen Rückseite des Tafelberges, ist einer der schönsten auf der Welt. Hier sind 9000 der insgesamt 24000 Pflanzenarten zu bewundern, die in Südafrika heimisch sind. Im Jahre 1660 soll Jan van Riebeeck hier die ersten Mandelbäume gepflanzt haben. Die Protea, Südafrikas Nationalpflanze, ist zwischen Mai und Oktober in voller Pracht zu bewundern. Das schattige Restaurant wird stark frequentiert. Das gilt aber auch für die Open-Air-Konzerte, die in Kirstenbosch an Sonntagnachmittagen stattfinden.
 
Kirstenbosch
 
 
 
 
7. Signal Hill
 
Vom Signal Hill bietet sich in 350 Metern Höhe ein prächtiger Blick auf die Stadt und auf die Tafelbucht. In der Ferne ist sogar Robben Island auszumachen. Zwischen Montag und Samstag wird von diesem Hügel jeweils um zwölf Uhr ein Kanonenschuss abgefeuert, der überall in Kapstadt zu hören ist und schon so manchen Besucher erschreckt hat. Das Signal war früher für die Schiffsbesatzungen im Hafen sehr wichtig. Die Kapstädter hegen für Signal Hill aber auch deshalb große Sympathien, weil von hier der Sonnenuntergang und der Blick über das Lichtermeer der Stadt zu genießen ist.
 
8. South African Museum
 
Das South African Museum befindet sich am Rande des großen Botanischen Gartens. Seine Gründung reicht bis in das Jahr 1825 zurück und hält eine große Sammlung von archäologischen Funden aus dem südlichen Afrika bereit. Es beschäftigt sich aber auch intensiv mit der einstigen Kultur der San und der Khoikhoi, wobei die Felsmalerei des Linton Panel von besonderer Bedeutung ist. Nicht immer ausgestellt werden die nach ihrem Fundort benannten Lydenburg-Köpfe aus dem 16. Jahrhundert. Dabei handelt es sich um verzierte Terrakotta-Köpfe. Sehenswert sind im South African Museum aber auch die großen Wal-Skelette und das ausgestopfte Fohlen des Quagga. Dem Museum angeschlossen ist ein Planetarium.
 
 
 
 
 
9. Bo-Kaap
 
Bo-Kaap ist das lebendigste Viertel von Kapstadt. Die Häuser sind poppig bemalt, die Gassen sind eng und der Duft von Curry liegt in der Luft. Dies ist das traditionelle Refugium der Kap-Malaien, und es ist umstritten, warum hier die Häuser so bunt sind. Angeblich war dies der Protest gegen die ehemalige Apartheid. Die Kap-Malaien wurden damals vom Regime als "coloured", also "farbig", eingestuft. Heute ist dies ein Stadtteil mit zahlreichen begehrten Investitionsprojekten. Wer die indische Küche mag, der sollte es nicht versäumen, hier ein Restaurant aufzusuchen. Und wer durch Bo-Kaap bummelt, der wird begeistert sein von vielen Details des etwas anderen Kapstadt.
 
10. Khayelitsha
 
16 Kilometer außerhalb von Kapstadt befindet sich nach Soweto das zweitgrößte Township Südafrikas. Khayelitsha entstand in der Zeit des Apartheid-Regimes, als die Farbigen aus den Stadtgebieten der Weißen vertrieben und umgesiedelt wurden. Inzwischen werden individuelle und sehr eindrucksvolle geführte Township-Touren angeboten. Hier leben fast eine Million Schwarze und viele von ihnen fristen noch immer ein Dasein in großer Armut und Hoffnungslosigkeit. Wer sich ein umfassendes Bild von Südafrika machen möchte, der sollte unbedingt an einer solchen Führung teilnehmen. Häufig werden sie abgerundet durch den Besuch in den typischen Unterkünften oder in der Shebeen, einer Township-Bar, wo die einheimische Küche zu kosten ist.
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